Sonntag, 4. Dezember 2016

About resting and rusting.

Nabend die Damen,
Man könnte sagen, heute gibt es the usual: Melt Rust Stack, forever in Love. Ich gebe zu, ich komme mir etwas langweilig vor, aber ich liebe diese Lidschatten so sehr, dass ich meine Liebe einfach gerne mit euch teilen möchte. Und meine geliebten grünen Circle Lenses sind natürlich auch wieder dabei. Damit es aber nicht ganz soooo~ langweilig wird, durfte der Glitter Tootsie von Lit auch noch mitspielen, passt er nicht nahe zu perfekt zum Stack?
Hachje, dafür, dass dieser Look einfach so verdammt simpel ist, habe ich mich heute sehr sehr glücklich damit gefühlt und habe zugeben mehr als nötig in den Spiegel geguckt, ihr kennt das. c;
Natürlich interessiert mich auch eure Meinung zum Look, von daher dürft ihr diesen nun in nah und fern begutachten (ich, die Großzügigkeit...).
Ich habe tatsächlich alle Farben des Stacks benutzt und im Verlauf von Lidmitte nach außen aufgebaut. As easy as it can get, würde ich behaupten.
Auf den Wangen habe ich btw. NARS Laguna Bronzer sowie Becca Champagne Pop und Prosecco Pop gemischt. Auf den Lippen trage ich Jeffree Star Mannequin.
Sehr viel mehr habe ich zu dem Look auch schon wieder nicht zu erzählen, außer dass ich euch dringend empfehle euch das Rust Stack zu kaufen. Also so wirklich dringend. Wahrscheinlich hat jeder von euch schon ähnliche Farben in der Sammlung, ich persönliche möchte aber vor allem Antique und Rubbish nicht mehr missen. Wie auch das Dark Matter Stack, sind diese Farben absolute No-Brainer (meine Güte, so viel Denglish heute) und werden von mir bevorzugt im Halbschlaf verwendet. Meditatives Blenden kann ich, auch wenns nicht nötig wäre.
Ansonsten gibt es nichts spannendes zu berichten, glaube ich. Deswegen entlasse ich euch in den Sonntag und würde mich freuen, wenn ihr mir mitteilt was ihr von diesem Look haltet.
In diesem Sinne wünsche ich euch einen guten Start in die Woche,
Bis demnächst!

Montag, 28. November 2016

'Cause You're Irresistible

Es ist noch keine ganze Woche vergangen und ich habe den nächsten Post für euch, na wenn das mal nichts ist! ;)
Alle Ironie bei Seite: Heute zeige ich euch einen schnellen Look zu Lime Crime Squash, der in meinem letzten Post zu meinen fünf neuen Lime Crime Velvetines sowohl im Swatchfoto, als auch bei euch nicht allzu gut rübergekommen war. Dass man ihn aber tatsächlich sehr gut tragen kann, ganz ohne Streifen o.ä., und wie ich ihn gerne kombiniere zeige ich euch heute.
Auf den Augen trage ich - oh Wunder - Rubbish aus dem Melt Rust Stack, sowie Plumage von MAC und Fringe aus der Urban Decay Electric Palette. Wenn der Look etwas grünlicher werden soll, kann ich MAC Humid dazu empfehlen. Ansonsten seht ihr den Kat von D Tattoo Liner und Sugarpill Lumi im Innenwinkel. Ein sowohl simpler, als auch effektvoller Look finde ich. Es hat schon etwas von einem Smokey Eye, ohne direkt zu dunkel zu wirken und ist sehr spannend durch den Kalt-Warm-Kontrast finde ich. Squash, als gedeckteres, aber sehr warmes Orange gibt dazu den perfekten Counterpart.
Reell sieht der Look tatsächlich nach mehr Arbeit aus, als er eigentlich ist und das macht doch immer wieder Freude, oder? ;)
On a side note: Ich habe morgen meinen ersten Frisörtermin in Japan, ich bin etwas nervös, aber im Zweifel zeichne ich halt auf, was ich will. Könnte das Ganze allerdings auch schlimmer machen...
Zurück zum Thema: Ein paar Lashes hätten bestimmt sehr gut gepasst, ich hatte heute aber nur eine einzige Vorlesung und dafür wars mir dann doch nicht wert.
In diesem Sinne wünsche ich euch eine entspannte Restwoche und hoffe, dass ihr gut in den Weihnachtsstress rein kommt. Immer dran denken: Lächeln und winken und ihr könnt sie nicht alle töten.
Bis demnächst!

Mittwoch, 23. November 2016

5 Days of Business.

Heyho ihr Lieben,
Ich hoffe es geht euch allen gut und ihr könnt das Wetter genießen. Wie auch immer das gerade in Deutschland/Österreich ist, ich bin da nicht mehr so Up-To-Date.
Bevor noch jemand fragt (danke übrigens für die lieben, besorgten Nachrichten!): Mir geht es gut, das Erdbeben am Dienstag war in Fukushima (ja erneut, aber bis dato sind kaum Schäden gemeldet) und denkbar weit weg von mir. Ich hab hier nicht einmal ein Beben gespürt.
Da wir das jetzt geklärt haben, widmen wir uns doch wieder den bunteren Seiten des Lebens: Schon vor einiger Zeit hatte ich fünf Lime Crime Velvetines bestellt und war bis dato einfach nicht dazu gekommen Lip Swatches zu fotografieren, weswegen ich jetzt einen Post nachreiche. Natürlich bin ich mindestens genau so neugierig auf japanische Kosmetik, aber dieser Raubzug wird etwas geplanter angegangen und ich bin schon eifrig am Listen schreibseln. ;)
So, aber zurück zum Thema: 5 Velvetines sind es geworden, für je ca. 18€ das Stück, wobei ich Squash im Sale für 14€ erhalten habe. Wie üblich habe ich direkt über Lime Crime bestellt, weswegen noch ca. 10€ Versand hinzu kamen. In Japan fällt Zoll ab ca. 100€ an, bis dato wurde ich aber noch nie für irgendwelche Pakete belangt.
Wie bereits erwähnt war bei meiner Bestellung Squash dabei, aber auch Moonstone, Prairie, Buffy und Wisteria. Wie alle Velvetines fassen diese jeweils 2,6ml.
Ich gebe zu, dass die Liquid Lipsticks von Jeffree Star nach wie vor meine liebste Textur haben, mir die neuen Farben von Lime Crime aber einfach besser gefallen, weswegen ich diese Bestellung einer weiteren bei Jeffree Star vorgezogen habe. Auch die Holiday Collection von JSC spricht mich nicht unglaublich an.
Dennoch gibt es auch bei Lime Crime wieder ein paar Farben, die ich, wenn ich nicht gerade am anderen Ende der Welt wäre wohl im Blogsale weiter verkaufen würde. Aber dazu gleich mehr.
Allgemein gesagt bin ich meinem Farbschema relativ treu geblieben: Nude und ein bisschen tot. Wie ihr euch sicher vorstellen könnt sind deswegen gerade Moonstone und Buffy meine Favoriten. Moonstone ist dabei die Velvetine-Variante zum Unicorn Lipstick Chinchilla, den ich zumindest farblich abgöttisch geliebt habe. Buffy habe ich immer wieder an Sandri bewundert, weswegen er letztendlich mitdurfte. Auch wenn es der Lipswatch unten vielleicht nicht vermuten lässt: Auch Squash gefällt mir richtig gut! Er braucht im Auftrag etwas mehr Arbeit um nicht total streifig zu werden, wenn er aber einmal sitzt, dann mit Würde und bis zum bitteren Ende.
Meine beiden Ausreißer sind tatsächlich Prairie und Wisteria. Wisteria gefällt mir farblich einfach nicht allzu gut an mir selber (Siehe: lecker gelbe Zähne) und Prairie ist relativ nah an einer meiner Herzensfarben Marshmallow, ohne dabei die selbe Haltbarkeit zu haben. Grundsätzlich beides keine schlechten Liquid Lipsticks, für mich können sie aber nicht mit den anderen Nuancen mithalten, da sie gefühlt schneller in meine Lippenfältchen gerutscht sind, als die anderen Kandidaten.

 
Ich hab euch direkt einmal ein paar Vergleiche geswatcht. Also theoretisch könnte man den Besitz all dieser Farben rechtfertigen und es stört mich auch definitiv nicht sie zu besitzen. Aber im Endeffekt werde ich wohl am meisten zu Moonstone und Buffy aus den Fünfen greifen.
Und einfach weil ich Moonstone so besonders lieb habe, gibts direkt auch noch einen schnellen Look damit, ich hoffe er mundet. ;)
Circle Lense Power, yüah.
In diesem Sinne verabschiede ich mich von euch, ich hoffe ihr habt eine schöne Restwoche. Ich habe jetzt bis einschließlich Samstag etwas, was sich NMUN schimpft und werde daher schön brav in Businesskleidung Fake-Diplomatie betreiben. Wenn das mal nicht nach gute Laune klingt.
In diesem Sinne,
Bis demnächst.

Samstag, 19. November 2016

Field Trippin'

Here goes another one.
Ich möchte mich gar nicht mehr dafür entschuldigen, dass ich so inaktiv bin... Ich gebe zu, ich bin mehr damit beschäftigt Japan zu genießen und eventuell auch etwas mit der Uni. Außerdem hat sich mein Kosmetikkonsum tatsächlich erheblich runtergeschraubt (weg ist er nicht, just sayin' :D), was natürlich das Gesprächsmaterial auf diesem Blog deutlich senkt. Für einen japanischen Skincare-Post ist es definitiv noch zu früh, da ich die Produkte erst umstelle, wenn etwas anderes leer ist und meinen Pinselraubzug plane ich noch etwas... ;)
Bis dahin bombardiere ich euch einfach weiter mit Fotos aus Japan, dieses Mal von einem Field Trip, den wir mit unserer Uni unternommen haben. Wir waren in der Nachbarpräfektur Okayama und sind zunächst nach Kurashiki, einer kleinen Stadt mit historischem Stadtteil. Danach gings natürlich zur Burg Okayama, inklusive Garten. Wie auch Hanami, wird in Japan die Herbstfärbung der Blätter (Momiji) gefeiert und viele der schönen Gärten laden zum Spazieren ein. Nara soll zu dieser Jahreszeit ebenfalls ein Traum sein (ist aber auch sonst zu empfehlen!).
Für Japanreisende, die sich nicht nur die großen Metropolen anschauen wollen, kann ich sowohl Okayama, als auch Kurashiki wärmstens empfehlen. Vielleicht auf der Durchreise Richtung Hiroshima. Einen längeren Aufenthalt würde ich rein aus touristischer Neugier nicht unbedingt empfehlen, aber den Tag lässt es sich auf alle Fälle gut verbringen. Von Kobe braucht man per Bus/Auto ca. 2 Stunden, meines Wissens ist es aber auch möglich mit JR (also Zugverbindung) zu beiden Städten zu gelangen.
Unser Tag begann im Bus nach Kurashiki, welches aus Sicht von Kobe etwas hinter Okayama liegt. Die Kleinstadt verfügt wie bereits erwähnt über einen historischen Ortskern mit kleinem Kanal, Tempel, Schrein, Museen und vielen vielen kleinen Geschäften für Souvenirs. Es lässt sich wirklich schön durch die Gassen bummeln, auch wenn ich zugeben muss, dass der Ort für Japan-Erfahrene wohl wenig Neues bietet. Für einen gemütlichen Vormittag und einer eventuellen kleinen Bootstour auf dem Kanal (500¥ für ca. 20 Min.) lohnt sich der Besuch aber durchaus, wenn man eh auf der Durchreise sein sollte.
Das Highlight unseres Ausflugs und leider etwas zeitlich knapp bemessen war der Besuch an der Burg Okayama. Auf der einen Seite eine großzügige Parkanlage, zu Fuß über eine kleine Brücke kommt man zur Burg selbst. Wir hatten rund 2 Stunden Zeit und haben es kaum geschafft den gesamten Park zu bewundern um dann noch genügend Zeit für die Burg zu haben. Besonders gefallen haben mir übrigens die Installationen mit den Schirmen! Darunter befinden sich Lampen, die bei Nacht eingeschaltet werden. Leider blieben wir nicht lange genug um uns das Lichtspiel anzuschauen. Dank Herbstlaub konnten wir ein paar tolle Farbspiele in der Landschaft bestaunen bevor es rauf zur Burg ging.
Aus dem sechsten Stock der Burg hat man einen tollen Blick über den Park als auch nach Okayama rein, wo man die typische japanische Stadt mit blinkenden Reklamen und piependen Ampeln erblicken kann. Es gibt einen englischen Guide, die Beschriftungen der Ausstellungsstücke sowie Historie der Burg sind allerdings alle auf Japanisch, ein Reiseführer oder Sprachkundigen mitzubringen wäre also empfehlenswert.
Meine persönlichen Highlights waren übrigens die Gruppe an älteren Herrschaften, die uns unbedingt unter den roten Herbstblättern fotografieren wollte (ich habe natürlich zurück gestalkt, siehe unten), die traditionellen Kimonos, die ich und zwei Freunde anziehen durften, obwohl wir eigentlich zu spät dafür waren (immer nur 5 Leute in der Stunde und nur bis 16:00), ein Foto davon findet ihr auf Instagram, sowie eine Katze, die durch den Garten schlich. Bei Katzen in Japan setzt mein Hirn immer etwas aus, da hier idR nur Menschen mit Hunden unterwegs sind.

Vielleicht etwas Off-Topic, aber weil man das natürlich schon häufiger gefragt wird: Natürlich gibt es Dinge, die ich aus Deutschland vermisse. Meine Eltern (das sage ich nicht nur, weil ich weiß dass Papa das hier liest :D), mein Katerchen, Pferde, Freunde sowie einiges an Essen. Andererseits ist man über das Internet stets mit allen verbunden (die flauschigen Gefährten mal ausgenommen) und beim Essen erprobe ich mich halt mit meinen Kochkünsten. Mal abgesehen davon gefallen mir japanische Innenstädte einfach deutlich besser als deutsche. Ich war in Deutschland nie ein großer Bargänger und Clubs habe ich sowieso gemieden. In Japan gibt es eine viel größere Barkultur mit vielen, vielen kleinen Pubs, Kneipen und Lädchen, die einfach so viel entspannter sind als alles, was ich so in Deutschland gesehen habe.

Fun Fact: Während dieser Post entstand ereignete sich ein Erdbeben. Auch etwas, an das man sich irgendwie gewöhnt, vor allem wenn man den Verkehr vor der Tür einfach weitergehen hört.

Nach diesem wunderbaren Themensprung also ein kurzes Fazit:
Ja, ich bin immer noch unglaublich gerne in Japan und würde es für nichts in der Welt tauschen. Ja, ich würde definitiv empfehlen mir Okayama anzugucken, Garten und Burg sind wirklich einen Besuch wert! Wer Zeit hat und bei wem es auf dem Weg liegt sollte sich auch ein-zwei Stündchen Zeit für Kurashiki nehmen, einen einzelnen Trip wäre es aber wohl nicht wert.
Fotos folgen wie immer hier drunter. Ansonsten wünsche ich euch ein schönes Wochenende,
Bis demnächst!

Kurashiki
 Okayama