Mittwoch, 18. Dezember 2013

Ein nicht ganz so Anti-Weihnachts-Post

An dieser Stelle würde ich euch gerne erzählen, wie ich im heroischen Gefecht entlang der Straßen das Monster der Menschenmassen besiegte. Um dann mit leicht verbeulter, aber nicht minder glänzender Rüstung den Heimweg anzutreten. Mit gefülltem Beutel, nur um zu Hause festzustellen,  dass einem das Monster das Handy... Äh Schwert entrissen hatte. Ein Opfer der blutigen Schlacht.
Aber nichts da!
Dank meiner recht flexiblen Arbeitszeiten diesen Monat war ich letztens an einem Montagmorgen in der Stadt. Und da dann ja eh keiner Lust zu irgendwas hat, konnte ich mich sogar, ohne Sorge meinen Hintern in fremdes Fleisch zu drücken, nach meinen Kopfhörern bücken, die zum x-ten mal auf die Straße fielen.
Und wenn das schon als Absurdum der Weihnachtszeit um die Ecke kommt: es geht noch besser!
Ich wusste dieses Jahr bei ALLEN, was ich ihnen schenken soll. Couldn't believe it, wa?! Ja gut, ich gebe zu meine Auswahl der Zubeschenkenen nur auf den engsten Familienkreis beschränkt zu haben. Aber ich finde trotzdem das ist mal ne Leistung (Anerkennung! Sofort!).
Ursprünglich sollte dieser Post meine Abneigung gegenüber der Weihnachtszeit zum Ausdruck (mit Arschtritt zur Untermalung) bringen, aber bis auf dass ich wie jedes Jahr kein Weihnachtsfeeling (was solln dat überhaupt sein? Erklärt mir das mal jemand?) verspüre, hab ich nichts auszusetzen.
Dass Weihnachten 'nur Kommerz' ist, überrascht keinen, aber ist nun mal wichtig für unsere Wirtschaft. Also sei's drum.
Und natürlich werden die Familienessen am 24. und 25. wieder anstrengen und nervig. Aber das habe ich die letzten Jahre ja auch überlebt...
In diesem Sinne kann ich nur sagen: andere schaffens auch, wieso nicht wir?
Gruß einer erstaunlich entspannten Anna.

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