Samstag, 27. Juni 2015

A Tad of Skincare

Ich gebe zu, vor Hautpflegeposts graust es mir immer ein bisschen. Also, wenn ich sie schreibe. Ich bin bei weitem kein Experte auf dem Gebiet und kann nicht mehr und nicht weniger als meine (sehr geringe) Erfahrung und meine (sehr subjektive) Wahrnehmung einbeziehen. Das bisschen, was ich letzter Zeit für mich entdeckt und gelernt habe, verdanke ich z.B. Fanny oder auch Pia. Auch wenn nicht jede Info über Inhalts- und Wirkstoffe nachvollziehen kann, so lässt sich doch ganz gut rausziehen was ich für mich richtig halte, oder eben nicht. Außerdem lasse ich mich auch immer wieder gerne in Parfümerien beraten. Ich würde zwar nicht für jeden meine Hand ins Feuer legen, aber gerade bei den privaten, sowie bei Schnitzler sind viele Damen und Herren, die wirklich was von ihrem Job verstehen.
Heute möchte ich euch vier, bzw. sechs Produkte vorstellen, die sich im letzten halben Jahr in meine Routine verirrt haben. Nicht alle sind dabei positiv ins Gewicht gefallen, aber die allermeisten.
1. Foreo Luna Mini in Türkis - Habe ich mir aus New York vergangenen Winter mitgebracht und verwende ich seit dem (fast) jeden Abend. Die Vibration ist sehr angenehm, nicht zu viel aber immer noch deutlich effektiver als mit einer einfachen Gesichtsbürste. Außerdem empfinde ich sie als weitaus hygienischer, da sie sich durch die Gumminoppen besser reinigen lässt. Ich neige Hormonbedingt zu Unterlagerungen, ab und zu schaut auch der ein oder andere Pickel vorbei. Die Foreo Luna Mini entfernt diese zwar nicht, "lockert" sie jedoch. Das klingt vielleicht etwas doof, aber  seitdem ich sie benutze lassen sich die Unterlagerung besser entfernen. Das hat mir sogar meine Kosmetikerin bestätigt, zu der ich ab und an mal gehe, wenn Mama mir einen Gutschein schenkt. Das Wunderprodukt ist sie also nicht, für mich aber eine gute Abwechslung zur herkömmlichen Gesichtsbürste und aus meiner Routine nicht mehr wegzudenken. Sie ersetzt übrigens kein Peeling!
Weitere Berichte findet ihr z.B. bei Fanny, Miss Xtravaganza oder bei Elli.

2. Josie Maran 100% Pure Argan Oil - Ein Alleskönner (außer fürs Kochen vielleicht) ist das Argan Oil definitiv. Tote Haarspitzen, Cuticle Öl, abendliches Layering oder als Gesichtsmaske nach langen Tagen. Ich war nie ein großer Fan von Ölen in der Hautpflege, da mich vor allem das Gefühl auf dem Gesicht stört. Dieses empfinde ich jedoch als sehr angenehm, lässt sich gut einmassieren und durch den Pipettenkopf wunderbar dosieren. Ich benutze es nicht jeden Abend oder nach jeder Haarwärsche, aber regelmässig in der Woche und wie gesagt, ab und an tränke ich Cottonpads und lege sie mir quasi als improvisierte Sheetmask ins Gesicht. Kann man übrigens mit vielen bunten Mischungen machen, ist weit aus billiger als sich das Ganze abgepackt zu kaufen.
Aaaaufjedenfall, handelt es sich hier um eine schöne Ergänzung in meiner Hautpflege, die mir etwas zusätzlich Feuchtigkeit gibt, ohne dabei "zu viel" zu sein oder mir die Poren zu verstopfen.

3. Erno Laszlo "The Best Cleaning Sytsem in the World" - Sagt dir nichts? Keine Sorge, mir bis zur Empfehlung in der Parfümerie auch nichts. Das Set besteht aus drei Schritten: Pre Cleanse mit einem Öl, dann einer Seife (Abwaschen) und dann einem Toner. Alle Schritte sind auch einzeln erhältlich, nur das Waschbecken solltet ihr schon haben. Man muss kein Held der Inhaltsstoffe sein um zu riechen, dass das Öl stark parfümiert (und viel zu dickflüssig und "mächtig" auf der Haut) und der Toner extrem mit Alkohol versetzt ist. Beides brauche ich eher so mässig auf, bin aber nicht wirklich angetan. Umso besser gefällt mir dafür das Stück Seife, das ihr unbedingt vor Besuchern mit Händewaschfimmel verstecken solltet, welches meiner Nase nach unparfümiert ist und mit schwarzen Schlamm (ja, Dreck im Gesicht. Soll ja auch den Magen reinigen) angereichert ist. Die Reinigung ist sanft, lässt sich gut dosieren, man hat aber trotzdem das Gefühl sauber zu sein. Außerdem soll der Meeresdreck gut für unreinere Haut sein. Das Stückchen in der Größe einer normalen Handseife wird mir definitiv noch eine ganze Weile erhalten bleiben, momentan würde ich es mir aber auch nachkaufen. Anstatt der beiden anderen Produkte benutze ich lieber weiter die The Body Shop Cleanse Off Butter und das Balea Gesichtswasser.

4. Garnier Mizellen Reinigungwasser für Mischhaut - Wenn ich an Garnier denke, muss ich immer an dieses schäusselige Anti-Pickel-Zeugs denken, dass 80% meiner Teenagerfreundinnen verwendet haben. Niiiiircht gut. Dafür hat es mir das Mizellenwasser sehr angetan. Als günstigere, leicht beschaffbare Alternative zum Bioderma sehr willkommen. Zwischen den Abschminkleistungen erkenne ich keinen Unterschied. Allerdings benutze ich es auch nicht täglich zum Abschminken, wie damals das Bioderma, sondern eher wenn ich ganz faule Abende habe oder über Nacht unterwegs bin (lässt sich nämlich viel besser umfüllen als die Cleanse Off Butter). Außerdem nutze ich es gerne ab und als sanfte, schnelle Reinigung am Morgen, da ich nicht jeden Morgen mit Seife an meine Haut möchte.

Und das war mein kleiner Ausflug ins Land der Hautpflege für heute. Ich hoffe ihr hattet ein wenig Spaß am Lesen und konntet vielleicht etwas Neues mitnehmen. Genießt das restliche Wochenende und die Sonne! Ich melde mich hoffentlich noch einmal in den nächsten Wochen, ansonsten erst nach meinen Klausuren wieder,
Bis demnächst!

Mittwoch, 17. Juni 2015

Cross the Line

Ha! Wortspiel. Und dann auch noch ein schlechtes. Aber glaubt mir, auf Japanisch kann ich das noch besser (schlechter)!
Heute möchte ich euch meinen Beitrag zur Liner-Parade zeigen, die die liebe Steffi ins Leben gerufen hat. Ich hab das Gefühl, ich mache momentan nichts anderes außer Blogparaden, aber bei so vielen tollen Themenideen ist's auch schwer nein zu sagen. Deswegen heute erneut ein AMU, von und mit Eyeliner kreiert.
Ich hatte kein bestimmtes Thema im Sinn, nur irgendwas "schnörkeliges", triffts ganz gut, oder?
Natürlich sieht man, wo die Linien noch etwas unbeholfen und ungleichmässig sind, mit Liquidlinern klein zu zeichnen ist auf Anhieb leider kein Zuckerschlecken. Dafür bin ich mit dem Ergebnis recht zufrieden. Death The Kid oder andere symmetrieliebende Wesen würden mir wahrscheinlich gerne den Kopf abreißen, aber man kann ja nicht alles haben (vor allem wenns um Geduld geht...).
Die verwendeten Liner seht ihr im Header, die Lidschatten sind allesamt von Sugarpill, aus den Cold Chemistry und Sparkle Baby Paletten.
Von der Handhabung war der Liner von Catrice tatsächlich der einfachste. Die Spitze ist sehr präzise und weder zu hart (wie bei den Sleek Dip-It Linern) noch zu weich (wie bei den Dior It-Linern). Und dabei war er mit Abstand am billigsten. Leider ist er eher als Topper gedacht und war ein LE-Produkt, trotzdem würde ich mich über mehr solcher Liner (in bunt) freuen!

Und damit habe ich genug geschwafelt für heute. Hier findet ihr noch die komplette Teilnehmerliste (klickt euch auf alle Fälle durch, es lohnt sich!) und darunter noch eine InLinkz-Gallerie, wo ihr alle bisher erschienen Beiträge durchstöbern könnt.



An InLinkz Link-up

Ich wünsche euch noch eine herrliche Restwoche. Wenn ihr -wie ich- kurz vor den Klausuren steht: Ihr schafft das, lasst euch nicht unterkriegen! Und damit:
Bis demnächst!

Sonntag, 7. Juni 2015

Als hätt's der Himmel geschickt

Moin, alles fit?
Vor ein paar Tagen hatte ich euch bereits ein Foto von Crisp Whites auf Instagram gezeigt und seitdem gegrübelt wie ich ihn schön in einen Blogpost einarbeiten könnte. Eine einzelne Review über einen Rouge mit einer... Naja sagen wir eher unspektakulären Farbe empfand ich als kaum lohnend. Die Lösung meines Problems bietete mir Diana von I Need Sunshine mit ihrer diesmaligen Auflage von "Meine Top 3...". Da geht es passender Weise um Sommerrouges. Manchmal ist die Welt ein Dorf.
Meine Wahl fiel mir dieses Mal sehr sehr leicht. Das liegt vielleicht auch daran, dass meine Blushsparte mit am dünnsten besetzt ist. Lustiger Weise musste ich feststellen, dass die meisten sehr kräftige Töne haben, mit denen ich schnell geprügelt aussehe. Im Winter durchaus ein erwünschter Effekt (ganz ohne Stolpern!), im Sommer darfs dann etwas frischer aussehen.
Das NARS hier stark vertreten ist, dürfte keinen Wundern. Immerhin gibt es keine andere Blushrange die es öfters in mein Gesicht schafft.
Cactus Flower ist ein Cremerouge, frisches Rot mit goldenen Schimmer. Im Gegensatz zu Farben wie Dolce Vita oder Seduction ist Cactus Flower sehr viel heller und frischer im Gesicht. Die perfekte Alternative zum Bronzy-Glow. Dafür besitze ich Madly, denn ich auch im letzten Sommer andauernd getragen habe. Das ist genau so ein Ideen-los Rouge wie Crisp Whites, nur ist dieser heller und etwas dezenter.
Ich bin mit der Farbzusammenstellung der Rouges sehr zufrieden, mehr oder minder unbewusst habe ich mit viel Abwechslung ausgesucht.
Für diese Fotos sind übrigens keine Blumen gestorben, die waren schon tot.

Was sind eure Top 3 Sommerrouges? Macht ihr bei der Blogparade mit? Ich freue mich wie üblich über Meinungen,
Bis demnächst!

Mittwoch, 3. Juni 2015

Drama Time

Schande über mein Haupt, aber dieser Post liegt schon fast zwei Wochen aufm Desktop oder im Entwurf rum... Dabei bin ich durchaus motiviert zu bloggen, aber dieses Wetter macht einen soooo müde. >_> Außerdem sind in sechs Wochen schon wieder Klausuren. Das kam irgendwie schneller als erwartet.
Dennoch möchte ich mich heute einem Produkt widmen, welches schon seit langer langer Zeit in meiner Sammlung ist (ich denke so vier Jahre?) und ich bis vor einigen Monaten nie richtig benutzt habe. Ich bin mir nicht mehr sicher wieso ich sie damals so unbedingt haben wollte, ich bin mir allerdings ziemlich sicher, dass Michelle's alte Videos sehr dazu beigetragen haben.
Long story short: Es geht um die Make Up For Ever 12 Flash Color Case.
Eines der bekannteren Produkte von MUFE neben der HD Foundation. Dabei handelt es sich um 12 (ahh wer hätt's gedacht) bunte Cremefarben die prinzipiell für alles genutzt werden können: Angemischt als Corrector, Lidschattenbase, Lippenstift, Malwerkzeug usw. Bei Sam von Batalash könnt ihr ein komplettes Tutorial mit verschiedenen Anwendungen sehen.
Fangen wir einmal mit den harten Fakten an: Die 12 Flash Color Case bekommt ihr z.B. bei Sephora.com, dort gibt es mittlerweile auch eine "neutrale" Version (buuuhh langweilig). Dort zahlt ihr einen stolzen Preis von 99$ für 12 mal 0,21oz (ja, ich war zu faul das umzurechnen). Die Farben sind alle entsprechend ihres Aussehens benannt ("Cyan" usw), MUFE war da meines Wissens aber noch nie besonders kreativ.
Die Farben bieten nicht nur eine tolle Grundlage sondern sind auch genial zum untereinander mischen. Außerdem verwende ich die ein oder andere Nuance auch gerne mit Foundations und Co, wenn diese zu dunkel o.ä. sind. Dafür sind sie eher bedingt geeignet, da ihre Textur schon etwas fester ist als eine flüssige Foundation, trotzdem habt ihr weiche, blendbare Farben.
Der Hauptverwendungszweck für mich ist aber definitiv in Facepaintings, bzw bei dem was ich als solches bezeichne. So musste sie z.B. schon mit aufs Studententurnier, wo ich gut sieben Leute als Avatare schminkte. Außerdem findet ihr exzessiven Einsatz in der "Deadly Sins" Blogparade. Bei Habgier, Zorn, Neid und Trägheit kamen unteranderem das Weiß, Schwarz, Gold, Silber, sowie Grün und Blau zum Einsatz.
So finde ich, macht sie auch am meisten Spaß bzw. für mich am meisten Sinn. Zumindest was Lippenstifte angeht besitze ich genug Nuancen, als das ich mir zwangsläufig noch welche Mixen müsste.
Für Details reicht der Auftrag uni mit einem kleinen Pinsel, bei größeren Anwendungsflächen würde ich allerdings mit einem Lidschatten nachsetten. Cremeprodukte neigen dann schon mal zum Absetzen. Grundsätzlich bin ich mit der Haltbarkeit aber sehr zu frieden. Die Mädels haben das blaue Zeugs auch nach ner Dusche noch nicht ganz vom Gesicht gehabt. Eine genaue Stundenzahl könnte ich allerdings nicht benennen, da ich in der Regel nie mehr als 4 Stunden mit einem Facepainting durch die Gegend eiere.
Bevor ihr euch wundert: Das ist kein Schimmel auf Cyan, der Ton war bereits so, als ich ihn gekauft habe.
Also, kann ich die 12 Color Flash Case empfehlen? Grundsätzlich ja, allerdings sollte man sich schon bewusst machen, ob man derartige Cremeprodukte überhaupt verwendet bzw. benötigt. Wer viel mit Facepaintings, Mischen usw arbeitet wird vlt mehr Produkt benötigen (wobei die Farben definitiv sehr ergiebig sind!).
Ich denke, hier handelt es sich um eine Ermessenssache. Ich habe sie in letzter Zeit lieben gelernt und bin glücklich sie zu haben, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich sie mir noch einmal kaufen würde. Die Qualität ist top, allerdings ist das nun wirklich kein Alltagsprodukt.

Wie siehts denn bei euch aus? Interessiert ihr euch für Produkte der Art? Ich würde mich sehr über eure Einschätzung freuen!
Bis demnächst!