Montag, 27. November 2017

Heute wird fremdgefischt!

Nabend ihr Lieben!
Ihr werdet es wohl schon erraten haben, aber heute zeige ich einen Look nicht an mir, sondern an der lieben Lisa (@out_of_mana auf Instagram), die netterweise am Samstag vorbeigekommen ist um sich von mir mal anpinseln zu lassen. Das gab mir auch die Möglichkeit endlich mal den zweiten Glitter von The Gypsy Shrine auszutesten. Lisa hat nämlich noch nie - könnt ihr euch das vorstellen? Noch nie! - Kosmetikglitter für ein Makeup verwendet. Da füllte ich mich natürlich berufen. Außerdem hatte sie bis jetzt wenig Berührung mit kühlen/blauen Lidschatten. Wie gut, dass der Glitter genau farblich passt. ;) Genau so toll passt ihre Augenfarbe ins Gesamtbild! Ich bin zugegeben ein bisschen neidisch.
Die Lidschatten sind hauptsächlich aus der Urban Decay Electric Palette, in Kombi mit der Sugarpill Sweetheart. Außerdem habe ich im Innenwinkel Chunky Mermaid von The Gypsy Shrine aufgetragen, der selbe Glitter wie auf den Wangenknochen.
Ich gebe zu durchaus etwas ungelenk zu sein, beim Versuch andere zu schminken. Ich glaube ich habe an der armen Lisa auch etwas zu lange rumgeblendet, aber ihr kennt das vielleicht: Wenn man mal angefangen hat... Ich bin definitiv sehr gut im meditativen verblenden, wozu aber nicht jeder Lust oder das Sitzfleisch hat. Ich denke, da bedarf es noch etwas Verbesserung. ;) Außerdem ist es natürlich eine Sache der Präzision, man kommt dann eben doch nicht so nahe ans Auge, wie man sich selbst den Spiegel vorhält. Die Nahaufnahme zeigt aber, dass ich einen nicht allzu schlechten Job gemacht habe, oder?

Was sagt ihr denn zu dem AMU an Lisa? Und schminkt ihr gerne andere Leute oder fehlt euch da wie mir etwas die ruhige Hand zu?
Ich hoffe ich hattet alle einen guten Start in die Woche,
Bis demnächst!

Sonntag, 19. November 2017

Das mit den Äpfeln und Birnen

Guten Abend ihr Lieben, wie geht es euch so? Ich hoffe ihr hattet alle ein entspanntes Wochenende.
Es trug sich zu, dass die liebe Lisa (@out_of_mana auf Instagram) mich anlässlich des Black Fridays fragte, welches Melt Stack sich meiner Meinung nach mehr lohnen würde - Radioactive oder Love Sick. Da ich vor nicht allzu langer Zeit einen Look mit dem Radioactive Stack geschminkt habe, dachte ich mir, es sei sinnvoll zum Vergleich etwas mit dem Love Sick Stack zu schminken.
Wir alle wissen, dass ich die Melt Lidschatten abgöttisch lieb.  Beim Secret Sale die Woche, habe ich mir natürlich das neue Stack (She's In Parties), sowie die Pro Palette gegönnt. Dazu dann mehr, wenn das gute Stück hier ist. ;)
Ich muss zugeben, dass das Love Sick Stack wohl das am wenigsten genutzte ist. Zumindest in Kombi aus allen vieren. Love Sick (das Rot) und Amelie (Highlighter) verwende ich allerdings häufiger in Kombi mit anderen Lidschatten. Das liegt allerdings daran, dass mir schimmerndes Lila (Promiscuous) einfach nicht so liegt, die Qualität ist aber dennoch top! Super pigmentiert und eine traumhafte Blendbarkeit - Melt eben.
Um also kurz auf die Frage einzugehen ob Love Sick oder Radioactive: Ich glaube es kommt ganz stark darauf an, was man sucht. Wer Farbe lieber etwas gedeckter hat wird eher mit dem Love Sick Stack glücklich, für Oomph ist das Radioactive unschlagbar. Das Pink stained allerdings, nur so als kleine Warnung.
Wer noch gar keine Melt Lidschatten besitzt und auf Grund der hohen Preise (im Stack 12$ pro Lidschatten, als Stack 48$/58$) etwas abgeschreckt ist, dem empfehle ich am Black Friday vorbei zu schauen. Und das Rust Stack zu kaufen. ;) Die Farben sind qualitativ einfach noch besser, als die vorherigen Stacks waren und die Kombi aus warmen Brauntönen passt einfach immer.
Ich besitze alle Stacks und das Rust Stack benutze ich definitiv am häufigsten. Danach kommt das Dark Matter, ebenfalls matte Basetöne. Tadam, so wirklich kreativ ist das also nicht. Aber überzeugt halt.
Das Haze Stack besitze ich natürlich auch, obwohl ich damit noch nicht sehr viel geschminkt habe. Eventuell eine Aufgabe für die nächste Woche? Wir werden es sehen.
Aber bis dahin wünsche ich euch auf alle Fälle einen guten Start in die Woche! Wo wollt ihr denn so zum Black Friday zuschlagen und was haltet ihr von den Melt Stacks?
Bis demnächst!

Sonntag, 12. November 2017

Riddle Me Red

I'm böck agäin!
Entschuldigt meinen kurzen Aussetzer letzte Woche, ich war geschäftlich in Zürich. Aber ich bin zurück, heute mit einem Look ganz in Rot, der mir schon seit einer Woche durch den Kopf ging.
Bevor wir in eine üblicherweise recht knappe Beschreibung des Looks gehen, möchte ich mich einmal für das positive Feedback von euch bedanken! Es freut mich wahnsinnig, dass doch noch so viel Interesse an meinen Looks besteht und ich werde mein Bestes geben, dem gerecht zu werden! :)
In diesem Sinne noch einmal: Falls ihr irgendwas habt, was ihr von mir gerne geschminkt/umgesetzt sehen wollt, sagt es mir gerne. Ich würde mich sehr freuen und lasse mich grundsätzlich immer anfixen. ;)
Punkt Zwei ist, dass meine Haare noch etwas heller und kühler geworden sind. Auf den Fotos kommt das auf Grund der Beleuchtung leider nicht ganz rüber befürchte ich, aber eure Meinung würde mich dennoch interessieren.
Ich hatte schon seit längerem die Idee wieder etwas mit schärferen und klareren Linien zu schminken, etwas was ich grundsätzlich eher wenig tue. Ich hab dafür leider nicht das ruhige Händchen. Aber genau dafür habe ich den Blog ja wieder aufleben lassen: Um mich selbst zu challengen, von daher kann es gut sein, dass in naher Zukunft ein paar mehr Cutcreases und Graphic-Liner-Looks kommen. Just sayin'.
Außerdem fühlt sich meine kleine, aber feine Glittersammlung definitiv vernachlässigt. Deswegen habe ich mein Grundkonzept vom roten Liner mit einem Hauch (oder so) Glitzer abgerundet.
Der Look in der Übersicht:
Basis ist wie immer MAC Blanc Type, Melt Blurr und Unseen in der Crease. Dann habe ich den Kryolan Cream Liner in Ruby Red als Liner und in den gesamten Außenwinkel aufgetragen. Gesettet mit Melt Enigma und verblendet mit MAC Embrace Me. Das selbe Spiel unter dem Auge. Fertig. Erstaunlich simpel, aber effektvoll, möchte man sagen.
In der Wasserlinie habe ich Colour Pop Exit und im Innenwinkel Melt Ghastly, getoppt mit den House Of Lashes Siren Lashes. Der Glitter rundet den Look, wie bereits erwähnt, sehr schön ab finde ich. Das ist Heart Breaker #3 von Lit Cosmetics, what else could it be?
Auf den Lippen ist Marshmallow von Lime Crime, ansonsten seht ihr meine übliche Gesichtsroutine aus Etude House, NARS und Becca. Same old, same old.
Achso ja, und farbige Kontaktlinsen. Meine Augen sind leider nicht wirklich lila.

Kurz und schmerzlos mit Grüßen vom Zimmerboden.
Lasst mir wieder gerne euer Feedback da, ich gebe mein Bestes euch nächste Woche wieder mit Frischfleisch zu versorgen. ;)
Bis demnächst!

Sonntag, 29. Oktober 2017

"Aber Princess Bubblegum ist ja auch ein Kostüm!"

Zitat dieses Mal powered by Ann, als ich sie fragte ob knallpink als Halloween-Look zählt.
Sehr viel mehr Halloween wird es für mich dieses Jahr nämlich leider nicht geben, ich darf Reporte schreiben. Aber so ist das Unileben, nicht wahr?
Trotzdem wollte ich mir und auch euch etwas den Spaß gönnen und habe mich (allerdings schon letzte Woche) wieder an den Schreibtisch gesetzt um etwas loszupinseln. Wer mich kennt weiß, dass ich mal wieder kräftig was an meinem eigenen Werk auszusetzen habe... Aber vielleicht guckt ihr erst einmal selbst.
Fehlen nur noch die momentan so allseits beliebten Einhörner, wa?
Es ist zugeben schon seeeehr pink geworden und ich frage mich, ob etwas mehr Farbvarianz dem Look etwas besser getan hatte. Tatsächlich mag ich aber die Lidschatten-Liner Kombi sehr.
Ich habe mir gedacht, im Zuge der Wiederbelebung dieses Blogs werde ich vor allem versuchen mich selber etwas zu challengen. Bunt kann ich meist ganz gut, aber vielleicht auch ein paar neue Techniken und Inspirationen verwenden. Denn geben wirs mal zu: Dieser Look ist schon sehr nach Schema F. Nur eben in Pink.
Falls ihr also irgendwas habt, was ihr an mir gerne mal sehen wollen würdet oder geschminkt sehen wollt, schreibt es mir!

Mir ist beim Blick auf die Klickzahlen übrigens aufgefallen, dass Just A Name während meiner Abwesenheit fast genau so "viel" besucht worden ist, wie während meiner Anwesenheit. Seitdem ich jetzt zurück bin ist die Zahl aber erst einmal gesunken. Das muss man auch mal hinkriegen. Posten führt bei mir anscheinend zu fluchtartigem Verhalten bei Nutzern und Lesern. Sorry? Vielleicht.

Never the less, wir reden ja über den Look (prinzipiell zumindest)!
Infos zur Perücke findet ihr in diesem Post, ich hatte sie damals kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen und benutze sie für solche Looks immer noch gerne. Wobei ich sie jetzt nicht mit nach Japan genommen hatte.
Auf den Augen und im Gesicht befindet sich eine wilde Mischung aus allen Pink- und Lilatönen, die die Urban Decay Electric Palette und Sugarpill Quads so her geben. Der grobe Glitter ist von The Gypsy Shrine, eine Indie Brand die sich auf ausdrucksstarke Glitter und Kosmetik-Steine spezialisiert hat. Unterstützt wird der Effekt noch von Lit Cosmetics Barbie Shops.
Liner und Augenbrauen habe ich mit einigen (Drug Lord, Prom Night, Queen Supreme) Jeffree Star Liquid Lipsticks nachgezogen und auf den Lippen befindet sich MAC Candy Yum Yum, einen Klassiker, den ich in letzter Zeit viel zu sehr vernachlässigt habe.

Und ja, damit wäre ich auch schon wieder fertig. Plus die zwei bis drei Stunden, die der Spaß gedauert hat, versteht sich. ;)
Als was verkleidet/schminkt ihr euch denn dieses Jahr oder gehört Halloween für euch auch eher zur überflüssigen Kategorie der Feiertage? Lasst es mich gerne wissen und
Bis demnächst!

Samstag, 21. Oktober 2017

Look what the cat dragged back from the dead...

Credits to Epic Rap Battle of History for the title.
Kinder, lang ist's her, aber es handelt sich tatsächlich um einen Post von mir. Nach, lasst mich auf den  Tacho gucken, rund 7 Monaten. Sportlich, könnte man meinen. Der Look ist auch schon eine Woche alt und wer mir auf Instagram folgt, hat ihn eh schon gesehen.
Wer meinen letzten Post vor einer gefühlten Ewigkeit gelesen hat (und noch nicht über mein Gejammer auf Insta gestolpert ist), wird sich wohl denken können, dass ich zurück bin. Zurück aus Japan, zurück an einer deutschen Uni und zurück im Alltag.
Nicht, dass Japan nicht auch einen gewissen Alltag hatte, doch dieser Unterschied sich schon recht gewaltig von dem, was mich erneut hier erwartet. Der größte Unterschied war wohl: Sehr viel weniger Zeit am Schreibtisch. Auch der Hauptgrund, weswegen ich das Bloggen so lange niedergelegt hatte. Weg vom Schreibtisch. Raus, Freunde treffen, was erleben, Japan erkunden. Ich gebe durchaus etwas bestürzt zu, dass dabei wenig Gedanken an den Blog verloren gingen. Ich habe auch kaum noch selbst gelesen. Alles, was ich mir an Beauty News holte, lief entweder über Instagram (wo ich eh den meisten meiner liebsten Bloggern folge) oder über Beauty-Gruppen auf Facebook. Das geht schneller, ist kompakter und geht leichter von unterwegs. Dabei sind aber zwei Dinge auf der Strecke geblieben: Die ausgefalleneren Looks und das Fotografieren. Schreiben und mich über Produkte auslassen geht ja immer noch, eben in der Kommentarspalte anderer Beiträge. Und seien wir mal ehrlich - Produktreviews waren nie meine Stärke. Ob AMUs im Vergleich so viel rausreißen sei mal dahin gestellt, aber sie machen mir im Vergleich definitiv mehr Spaß. Außerdem habe ich selbst gemerkt, dass der Austausch über Produkte auf eben Instagram oder (noch mehr sogar) Facebook viel flüssiger und interaktiver verläuft, als es je auf diesem Blog geschehen ist. Natürlich liegt das auch an meinem Kommentarverhalten, keine Frage.
Nun sitze ich hier mit Blick auf einen Haufen Texte und Schreibtischarbeit, die mich im hoffentlich letzten Jahr meines Bachelors beschäftigen werde und ich frage mich, ob das Medium Blog für mich noch Relevanz hat. Ob ich mich noch hinsetzen kann, schreiben möchte und meine "Kreativität" mit euch teilen will.
Grundsätzlich würde ich sagen: Ja, darauf hätte ich durchaus Lust. Aber da gehören dann wohl zwei Faktoren zu. Erstens: HIMMEL HERRGOTT, LIEST DAS NOCH IRGENDWER???? Und Zweitens: Ich werde mich nur noch wenig auf das Testen neuer Produkte konzentrieren, sondern würde wenn, lieber Looks und was ich mir sonst so ins Gesicht schmiere... Okay, das klingt falsch. Aber ich denke, ihr habt so ungefähr eine Idee, was ich damit meine.
Das wird wohl aber auch bedeuten, dass ich keine 2 Posts die Woche mehr schreibe, wie ich das früher vielleicht mal getan habe (oder 5 die Woche, sheeesh ich Arbeitstier). Aber hey, kann ja auch sein, dass das sowieso kein Arsch (Sorry Kinder) liest, geschweige denn jemanden interessiert. Dann nerve ich euch mit Freuden weiter auf Instagram.
Aber falls das irgendjemanden erreicht: Lasst mir n Zeichen (am praktischsten wäre wohl n Kommentar, just sayin') da, ob euch das überhaupt interessiert.
In diesem Sinne, will ich euch auch entlassen, natürlich mit noch ein, zwei Fotos vom Look.
Ich möchte es ja fast nicht sagen, aber,
Bis demnächst! ;)
PS: Ja, blond. Hatte n Praktikum. Leider keine Wahl, wird aber bald wieder anders. Nur was, kann ich auch noch nicht sagen.

Donnerstag, 30. März 2017

Lift me up!

Nabend die Damen, da bin ich wieder. Zurück aus Tokyo und ein paar Tage Arbeit. Ab nächste Woche gehts auch wieder zurück in die Uni, mal sehen was ich bis dahin so für euch abgetippt bekomme.
Ich habe tatsächlich noch einiges aus Korea für euch, wobei ich mich entschieden habe bis auf diesen Post, keine Hauls sondern den Rest als Reviews zu verarbeiten, also werden andere Produkte erst später kommen. Außerdem habe ich zwei weitere Fotoreihen aus Hiroshima und Kyoto für euch parat. Des Weiteren ist meine Blush- und Highlightersammlung (schon wieder) gewachsen, ich denke dazu werde ich als nächstes etwas schreiben. Heute aber wie gesagt noch einmal ein haulartiger Post mit Skincareprodukten aus Korea.
Mein Hauptziel in diesem Bereich war klar definiert: Sheet Masks! Die gibt es zwar auch in Japan, in Korea sind sie aber deutlich vielseitiger vertreten. Besonders zugeschlagen habe ich dabei bei Skinfood und Tony Moly. Die Pokemon-Masken sind nämlich auch ca. 85 Cent pro Stück runter gesetzt. Wer kann da schon nein sagen? ;)
Ich habe bereits die Pokemon- (Bisasam) und Frucht-Masken (Erdbeere) von Tony Moly und Skinfood ausprobiert und mag beide sehr gerne. Mal abgesehen, dass diese 20 Min ausschalten und einfach nur rumsitzen und nichts tun (man kann nämlich nichts wirklich anfassen) wirklich gut tun, fühlte sich bei beiden Masken meine Gesichtshaus gut durchfeuchtet und praller an. Die Erdbeer-Maske hatte auch einen leichten "plumping"-Effekt. Allerdings muss ich mal anmerken, dass mir die Masken nie aufs Gesicht passen. Für welche Mondgesichter sind die eigentlich gedacht? Ohne jemanden auf die Füße treten zu wollen, aber bei mir passen die leider hinten und vorne (und vor allem um Nase und Mund) nicht aufs Gesicht. Gibt es die auch in Kindergröße...?
Auf dem zweiten Bild findet ihr allesamt Goodies, die ich in verschiedenen Shops erhalten habe. Besonders die Pokemon-Handcremes sind zuckersüß finde ich.
Übrigens haben mich alle Sheet Masks nur jeweils 1.000 Won gekostet, einige waren dabei im Sale, für die Skinfood-Masken ist dies meine ich der Normalpreis.
Von diesen vier Fullsize Produkten habe ich tatsächlich auch nur drei gezahlt - das Perfect Cleansing Oil von Moonshot habe ich als Goodie für meinen Einkauf erhalten. Mit meinem eigentlichen Einkauf werde ich euch denke ich einen Look schminken.
Sowohl das Cleansing Oil als auch das Time Revolution Serum von Missha habe ich noch nicht verwendet, da ich noch zwei ähnliche Produkte in Verwendung habe, sobald diese leer sind gehe ich auf die beiden über. Das Serum kostet original ca. 35€, ich habe es für 25€ im Sale bekommen.
Nicht vorbei konnte ich an den süßen Verpackungen von Tony Moly und habe mich hier für die Peach Handcreme für ca. 7€ entschieden. Die Verpackung liegt wirklich gut in der Hand und der Geruch ist toll. Ca. 10€ hat das Honey & Sugar Scrub von Skinfood gekostet, dass bereits in meiner Dusche steht. Tatsächlich find ich, dass das Bodyscrub keinen besonders auffälligen Geruch hat, was mir bei Duschprodukten immer besser gefällt.

Gut, ich gebe zu dass dieser Post relativ wenig Informationsgehalt hat... Aber ich wollte gerade die Sheet Masks abfotografiert haben um sie endlich zu benutzen. Wenn schon nicht am Text, vielleicht erfreuen euch ja immerhin die Fotos der Masken. Oder so. Gerne dürft ihr mir eure Skincare-Favoriten aus Südkorea nennen, welche Produkte MUSS man getestet haben?
Ansonsten hoffe ich schafft ihr es noch durch den Freitag auf dem Weg zum Wochenende,
Bis demnächst!

Mittwoch, 15. März 2017

Man bringe mir den Rotwein

Moin die Damen,
zurück melde ich mich aus einem weiteren Hotelzimmer, denn soeben sind meine Eltern in Japan eingetroffen. Da ich die Woche etwas zwischen Arbeit und Vorbereitung hin, hat dieser Post etwas länger auf sich warten lassen, als geplant. Gut Ding braucht Weile, würde ich jetzt behaupten, wenn die Fotos nicht schon wieder unter aller Sau wären. Mit absoluter Präzision suche ich mir nämlich immer die Vormittage zum Fotografieren aus, an denen es regnet. Aber nun gut, ich behaupte einfach einmal ihr seid das mittlerweile gewöhnt von mir und es schreckt jetzt auch keinen mehr ab (hoffe ich).
Ich habe mir überlegt, wie ich meinen Korea-Haul sinnvoll aufteilen kann und ich habe mich dann entschieden es nach Produktkategorien zu tun. Und weil es sich dabei einfach um eine meiner Favoriten handelt fangen wir mit den Lippen an. Yaaay (irgendwo höre ich ein müdes klatschen in der letzten Ecke des Raumes...).
Während sich bei uns die Liquid to Matte Lipsticks häufen, sind in Korea nach wie vor Liptints voll im Trend, aber auch "herkömmliche" Lippenstifte lassen sich finden und - das gleich vorweg - müssen sich dabei nicht vor westlichen Vertretern verstecken.
Aber vielleicht zurück zum Anfang. Meine Wahl viel auf folgende fünf Kandidaten: Labiotte Wine Lipstick, Labiotte Wine Lip Tint, 3CE Lipstick in Matte, Etude House Vivid Tint und Etude House Glass Tinting Lip Talk. Dabei unterscheidet sich diese Auswahl durchaus von dem, was ich hier noch so "rumfliegen" habe und bin ein wenig stolz auf mich, mein Beuteschema wieder etwas erweitert zu haben. Aber schauen wir doch einmal genauer hin. ;)
Auf Anhieb gefallen mir tatsächlich alle fünf Produkte gut, wobei 3CE und der Wine Tint von Labiotte definitiv die Nase vorn haben. Aber fangen wir zu meiner Linken an:
Dort seht ihr den Wine Lipstick in der Nuance RD03, ein gedecktes Rot. Die Textur würde ich als eher satiniert bezeichnen, da sie weder komplett matt, noch glossy ist. Ohne Essen hält die Farbe super auf den Lippen und selbst nach der ein oder anderen Speise bleibt die Farbe in einer Art Stain zurück. Für Rotfans und die, die es werden wollen finde ich die Farbe toll und ich kann mir durchaus vorstellen mir auch weitere Farben aus der Reihe anzusehen!
Der Vorgänger der Wine Lipsticks ist der Wine Lip Tint, ebenfalls in dieser genialen Weinflaschen-Verpackung. Hierbei entschied ich mich für die Nuance RD01, ein pinkigeres (Wortneuschöpfung, yay) Rot, das wie für Tints üblich eine flüssigere Textur hat. Noch flüssiger, als die Gel Tints von Etude House, empfand ich den Auftrag als sehr gleichmäßig und der Stain, der auf den Lippen zurück bleibt gefällt mir sehr sehr gut! Komprimiert auf die kleine Auswahl, die ich bis jetzt getestet habe würde ich behaupten, dass es sich hier um meinen neuen Lieblingstint handelt.
Eine weitere Review zu dem Tint findet ihr bei Sooyoona.
Neben den beiden Weinflaschen wirkt Inked Heart von 3CE schon fast langweilig, aber ich muss zugeben, dass auch hier mich die Verpackung sehr überzeugt hat: Sie ist gummiert und der Farbe des Lippenstiftes angepasst. Außerdem liegt er gut in der Hand, was ihm ein hochwertigen Eindruck verleiht. Ebenfalls überzeugt hat mich der Lippenstift selbst, ein mattes Nude, dessen Haltbarkeit, aber auch Tragecomfort mich auf ganzer Linie überrascht haben. Irgendwie war mir nicht bewusst, dass Koreaner auch matte Lippenprodukte beherrschen. ;)
Was mir so gut gefällt, ist die Tatsache, dass er sich so gut hält wie einer der matten Nuancen von MAC, dabei aber nicht so austrocknend auf den Lippen liegt. Für diejenigen, die Liquid Lipsticks nicht all zu viel abgewinnen können wäre dies vielleicht eine Alternative.
Apropos Alternative für Liquid Lipsticks: Nicht alle Liquid Lipsticks müssen gleich ein mattes Finish haben und irgendwo da, sind wohl auch die neuen Etude House Vivid Tints einzuordnen: Beim Auftrag ist die Textur schon fast wie ein Gloss, allerdings nicht so klebrig. Auch antrocknen tut er nicht, sondern hinterlässt ein glossiges Finish, dankbarer Weise aber ohne Schmierfilm auf den Lippen oder drumherum. Außerdem handelt es sich ebenfalls um einen Stain, also es bleibt auch Farbe zurück, selbst wenn das Produkt verblasst ist (oder in meinem Fall: Abgefressen). Durch die cremige Textur lässt sich der Tint sehr leicht gleichmässig auftragen und hat eine längere Haltbarkeit als ein normaler Tint, vor allem das glossige Finish bleibt hier länger erhalten. Ich meine ich besitze die Nuance RD303, aber da ich mir das nicht aufgeschrieben habe (Profi am Werk) weiß ich es leider nicht mehr genau. Was ich aber weiß, ist dass Shia euch ebenfalls eine Review zu dem Vivid Tint geschrieben hat.
Last and kinda least ist der Glass Tinting Lip Talk von Etude House. Letzter auf meiner Liste ist er, weil ich ihn eventuell ein bisschen nur wegen der Verpackung gekauft habe. Die war hier nämlich aus 20 verschiedenen auswählbar. Wie der Name bereits vermuten lässt handelt es sich eher um einen sheeren Lippenstift, weswegen ich mir für die Nuance PK003 entschieden habe. Die Farbe ist ein frisches Pink, welches auf meinen Lippen immerhin ein bisschen zur Geltung kommt und - denke ich - recht schön in den Sommer in Japan passen wird. Da wird es nämlich so schwül, dass sich "schwere" Produkte im Gesicht einfach nicht lohnen. Oder überhaupt Make-Up, wenn ich mal ehrlich sein darf. Aber hält mich das auf...? Ich denke ihr kennt die Antwort.
Labiotte Wine Lipstick, Labiotte Wine Tint, 3CE Inked Heart, Etude House Vivid Tint, Etude House Glass Tinting Lip Talk
Alles in allem bin ich also mit allen Produkten zufrieden, wobei einige mehr hervorstechen als andere. Ich gebe aber zu, dass sie mir vor allem wieder Lust auf anderes als Liquid Lipsticks gemacht haben und das ist doch auch was schönes. Vielleicht nicht für mein Budget, aber definitiv für mein Beauty-Herz. ;)
Aber genug von mir: Welche Lippenprodukte benutzt ihr denn momentan am liebsten und könnt ihr etwas mit koreanischen Marken anfangen?
Ich würde mich sehr über eure Meinung freuen und hoffe ihr habt noch eine schöne Woche!
In diesem Sinne,
Bis demnächst.

Dienstag, 7. März 2017

The big adventures of not getting lost...

Achtung, dieser Post ist knappe 80 Bilder lang. Ob ich das nicht auch hätte zwei teilen können? Vielleicht. Hält mich das auf? Ich denke nicht.
Für alle, die jetzt noch nicht das Weite gesucht haben: Willkommen zurück in meinem täglichen Chaos! Ich bin ebenfalls zurück in Japan und freue mich zwar durchaus wieder in meinen eigenen vier Wänden zu hocken, blicke aber dennoch etwas wehmütig auf die vergangene Woche zurück. Denn um es gleich zu sagen: Südkorea hat mir unglaublich viel Spaß gemacht! So viel Spaß, dass ich beschlossen habe im kommenden Semester einen Kurs im Koreanischen zu belegen, sofern es in meinen Stundenplan passt. Außerdem hoffe ich noch einmal im Sommer, bevor ich mein Praktikum in Tokyo beginne, noch einmal für eine kurze Zeit nach Korea zu reisen.
Mein erster Eindruck vielleicht einmal kurz zusammengefasst: Südkorea ist wie der (ver-)westlichere Bruder Japans. Soll heißen: Es gibt definitiv viele Parallelen was Abläufe im öffentlichen Leben (Nahverkehr, Restaurants, Geschäfte, Conbinis, behördliche Abläufe), die sowohl in Japan als auch in Südkorea unglaublich convenient sind und bei denen es mir beim Gedanken an eine Rückkehr nach Deutschland graust. Andererseits - und das mag vielleicht an den engen Beziehungen zur USA liegen - sprechen definitiv deutlich mehr Koreaner Englisch als Japaner. Und die Straßenschilder weisen weniger Grammatikfehler auf. Ferner konnte ich weit aus mehr westliche Produkte im Bereich Lebensmittel (Kinder, Ferrero, Nestle usw) finden, die in Japan nur kaum oder für Unsummen erhältlich sind. Versteht mich nicht falsch, man hat definitiv das Gefühl sich in einem asiatischen Land zu befinden (allein schon wegen dem Essen... So so so so gut. <3), aber ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass Koreaner a) weitaus weniger höflich sind als Japaner aber andererseits b) sehr viel offener auf einen zugehen. Ich habe mich z.B. eine halbe Stunde mit einer Dame im Zug unterhalten, weil sie hörte wie ich mit meiner Freundin über Deutschland redete und sie selbst einige Jahre in meiner Heimatstadt wohnte. Sie sprach mich darauf direkt an und informierte sich über die aktuelle politische Lage in Deutschland. Und derartige Begegnungen passierten in dieser einen Woche nicht nur einmal.
Ob man das nun gut oder schlecht findet ist denke ich jedem selbst überlassen. Laut telefonierende Menschen in der U-Bahn habe ich jetzt nicht gerade vermisst, aber essen beim Laufen in den Straßen ist schon ganz angenehm.
Ob ich Südkorea nun besser finde als Japan weiß ich nicht, gerade auf Grund der Arbeitsmarktsituation (noch höhere Arbeitszeiten als Japan), aber ich würde trotzdem gerne zumindest ein wenig die Sprache lernen um mich überhaupt etwas verständigen zu können (schon etwas nervig aus einem Land zu kommen wo man fast alles versteht und dann wieder mit Händen und Füßen reden muss) und um mir für die Zukunft mehrere Türen offen zu halten. Nach Ostasien möchte ich später auf jeden Fall einmal, wir werden sehen wohin es dann genau geht. :)

Und schon haben wir wieder einen halben Aufsatz fertig, ohne dass ich die kommenden Bilder auch nur erwähnt hätte. Ihr kennt das ja: Labbertaschen voraus.
Ich bin nicht dazu gekommen alle Orte zu fotografieren, zu denen ich gegangen bin, da mir nach 5 Tagen Kamera auf dem Rücken tragen dieser einfach echt weh getan hat. Also vielleicht einmal zur Erwähnung:
Unsere Unterkunft war in Hongdae, was mich ein bisschen an Tokyo's Harajuku erinnerte - nur mit mehr Platz. Hier lassen sich eine Vielzahl von Restaurants, Shops, Bars, Clubs und jungen Leuten finden, die am Abend Tanz- und Gesangseinlagen in den Straßen zum Besten geben. Von allen Vierteln die wir besucht hat, ist Hongdae gewiss das "jüngste".
Ebenfalls nicht abgelichtet ist Myeongdong, DIE Shopping-Street in Seoul. Hier reihen sich Beauty- und Kleidungs-Shops aneinander, in der Mitte ist die Straße gefühlt mich Streetfood-Ständen. Wir haben uns Myeongdong für das Ende unserer Reise aufgehoben und dort habe ich definitiv auch am meisten Geld gelassen. Allerdings sind fast alle der Stores auch in Hongdae vorhanden, allerdings war die Auswahl an Sales und Goodies dort definitiv kleiner.
Von Dongdaemun bzw. Cheonggyechon habe ich leider nur ein Foto, da es dann anfing zu regnen. In Dongdaemun findet sich eine Art Markt vollgestopft mit allem, was man nicht braucht. Von diversen Decken über Spielzeugwaffen und merkwürdiger Hüte. Cheonggycheon Stream ist eine Art Park entlang eines Flusses, welcher im Sommer/Frühling wohl sehr schön sein soll. Im Regen macht das Ganze allerdings nicht allzu viel Spaß, weswegen wir uns schnell in eines der umliegenden Cafes retteten. Der Kuchen in Südkorea war übrigens durchweg spitze. ;)

Orte, die ich tatsächlich fotografiert habe waren unteranderem das Korea War Memorial, ein Museum, welches die gesamte, dokumentiere Kriegs-Geschichte von Korea bzw. Südkorea dokumentiert. Die gesamte Anlage ist wirklich mehr als beeindruckend und ich hatte während der Besichtigung mehrmals einen Kloss im Hals. Südkorea hat wirklich einiges an Kriegen erlebt aber anders als in Deutschland hatte man hier eher das Gefühl dieses Andenken mit Stolz und als Quelle der Inspiration zu betrachten. Wobei der Schrecken des Krieges dabei natürlich nie unerwähnt blieb. Viel möchte ich dazu gar nicht sagen, außer dass ich einen Besuch dringend empfehle, er regt definitiv zum Nachdenken an.
Nicht weit entfernt liegt Itaewon, ein Stadtteil der vor allem für Bars und Restaurants bekannt ist. Außerdem sind nicht unweit wohl einige Militärstützpunkte, denn es hielten sich wirklich erstaunlich viele Soldaten in der Umgebung auf. Tagsüber etwas ruhiger, kann ich mir definitiv vorstellen, dass hier am Abend der Bär steppt.
Bereits vom War Memorial sichtbar ist der Namsan Tower, gelegen auf dem gleichnamigen Berg Namsan. Für 10.000Won (ca. 10€) könnt ihr auf die Aufsichtsplattform und bekommt einen tollen Blick über Seoul. Die Toiletten sind übrigens auch mit Panoramablick, was ich etwas nervös machte...

Am nächsten Tag ging es wie bereits erwähnt nach Dongdaemun, zuvor machten wir aber einen Abstecher nach Gangnam, welches wohl vor allem durch Psy bekannt sein dürfte. Außerdem handelt es sich hier um einer der schickeren Wohn- und Shoppinggegenden. Der Straßenzug, sowie deren Nebenstraßen sind zwar durchaus interessant zu betrachten, würde ich aber nicht unbedingt als Muss für eine Seoul-Reise benennen.
Viel interessanter sind dafür die Paläste Gyeongbokgung und Changdeokgung, von denen ich nur beim ersteren Fotos mit der Kamera gemacht habe. Beide sind fussläufig von einander erreichbar und in der Mitte befindet sich auch das Bukchon Hanok Village, ein im koreanisch-traditionell erbautem Viertel. Für alle drei Locations solltet ihr gutes Schuhwerk bereithaben: Denn viele Hügel und Stufen wollen erklommen werden. Seoul allgemein ist nicht gerade eben und wird den Fußfaulen einiges abverlangen, sofern ihr nicht für jeden Pups-Meter die Metro nutzen wollt. Die ist zugegeben sehr sehr billig, aber dennoch: Kleinvieh macht auch Mist. Anyways, alle drei Ortschaften sind wundervoll anzusehen und weisen eine ähnliche, aber doch ganz andere Architektur auf, als die, die ich von Palästen in Japan kenne. Gerade Gyeongbokgung ist reichlich verwinkelt und in viele unterschiedliche Bereiche geteilt, die nur so zum Verlaufen einladen. Es gibt auch noch zwei weitere Paläste, sowie einen Tempel welche in der Nähe angelegt sind. Wer mag kann ein Kombiticket für alle fünf Plätze für 10.000Won kaufen (dann 3 Monate gültig), ein Tagesticket pro Palast kostete 3.000Won (ca. 3€). Egal wofür ihr euch entscheidet: Lasst euch die Chance nicht entgehen durch diese malerischen Andenken der Vergangenheit zu streifen, es lohnt sich!

Und damit beende ich diesen Essay der Langatmigkeit. Ich hoffe ihr hattet wieder etwas Spaß beim Lesen und wenn ihr sowieso nicht bis hierhin gekommen seit immerhin Spaß beim Bilder gucken. ;) In diesem Sinne wünsche ich euch einen gelungenen Start in die Woche,
Bis demnächst!

Achso natürlich, bevor ich es vergesse: Haul kommt natürlich auch, eventuell aber geteilt weil es dann doch etwas... Viel wurde.

Korea War Memorial, Itaewon & Namsan Tower
 
 
 

 Gangnam, Cheonggyechon, Gyeongbokgung Palace, Bukchon Hanok Village